Oh Yaeh

Oh Yeah - Popmusik in Deutschland

Seit 15. März 2018 kann man im Berliner Museum für Kommunikation eine Ausstellung besuchen, die den Besucher in mehr oder auch weniger vergangene Zeiten eintauchen läßt. Sie ist nicht nur informativ, sondern läßt viele Besucher auch in Erinnerungen schwelgen, weil die Musik auch Teil ihres Lebens ist.

Ein Besuch würde nicht reichen, weil man alle Exponate ansehen und vor allem auch hören. Allein die akustischen Beispiele umfassen insgesamt 8 1/2 Stunden. Hinzu kommen ausführliche Beschreibungen und viele exklusive Exponate.

Von den Comedien Harmonists über Peter Kraus, Peter Alexander und Heintje James Last, Nena bis Rammstein - nichts wird ausgelassen. Exponate wie Mischpulte und andere Geräte, Instrumente,, Original-Kleidung der Künstler, goldene Schallplatten wachsen in ihrer Anordnung und Gestaltung und in Kombination mit den musikalischen Beispielen zu einem Gesamtkunstwerk zusammen.

Wuißten Sie, daß die Prinzen ursprünglich “Herzbuben” hießen? Sehen Sie, die zusammengetragenen Informationen füllen gewiß die eine oder andere Wissenslücke.

Der Besucher / die Besucherin gestaltet den Ausstellungsbesuch selbst. Man kann die Geschichte von den Zwanzigern bis heute verfolgen oder auch umgekehrt, was durchaus reizvoll sein kann. Beim Einlaß werden Kopfhörer abgegeben, die man in zahllose Buchsen einstecken kann. So entscheidet jeder selbst, wie oft und wie lange man in die Musik und ihre Zeit eintaucht.

Dem Kurator Christoph Greim merkt man seine Begeisterung und Liebe zum Detail an. Er führt durch die Ausstellung und vergißt auch schon mal die Zeit. Das ist durchaus sympathisch. Aber Bemerkungen wie “Bremerhaven, die häßiche Schwester von Bremen” sollte er sich sparen.

Jeden ersten Dienstag um 18.30 Uhr und 3. Sonntag um 14.30 Uhr gibt es Führungen. Spezielle Führungen für Schulklassen und anderer Gruppen, Vorträge, Workshops, und andere Begleitveranstaltungen sind lohnende Vertiefungen zum Thema.

Auch mit dieser Ausstellung zeichnet sich das Berliner Museum für Kommunikation als engagierte Institution aus, die alles daransetzt, unser Sein in einen Kontext zu setzen zur persönlichen Geschichte und Geschichte, die unsere heutige Gesellschaft und unser Leben heute prägt.

Das Museum für Kommunikation findet man in der Leipziger STraße 16+, ist jüber 030-202940 und www.mfk-berlin.de erreichbar.

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